Finanzielle Unabhängigkeit – So kannst Du sie erreichen

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“Ich will unabhängig sein. Und das beste Mittel für Unabhängigkeit ist Geld.” Dieser berühmte Satz stammt von dem US-amerikanischen Spekulant ungarischer Herkunft Andrè Kostolany. Der Wunsch nach Unabhängigkeit ist weit verbreitet. Dieses Ziel erreicht man nicht nur nach Kostolanys Meinung mit Geld. Daher verblüfft es nicht, dass der Wunsch nach Unabhängigkeit bei vielen Menschen mit dem Finanziellen einhergeht. Also wünscht sich so gut wie jeder Mensch finanzielle Unabhängigkeit.

  • Keinen Chef mehr, der einem sagt, was man zu tun oder zu lassen hat.
  • Keine Tagesabläufe, die einem Kollegen, Vorgesetzte oder Kunden vorgeben oder stören.
  • Nicht mehr gezwungen sein, sich mit den anderen Menschen zu bestimmten Uhrzeiten auf Straßen oder Schienen in Richtung Arbeitsplätze zu drängeln.

Davon träumen viele Menschen, dabei ist das nicht alles, was echte finanzielle Unabhängigkeit ausmacht. Lies hier, was das wirklich ist und wie Du es erreichen kannst.

Was bedeutet finanzielle Unabhängigkeit und ab wann bist Du es?

Die Freiheit zu haben, nicht mehr auf irgendwelche Anweisungen hören zu müssen, ist meist der erste Aspekt, an den viele Menschen denken, wenn sie finanzielle Unabhängigkeit hören. Das trifft aber nicht den Kern der Sache. Denn viel wichtiger ist es, keine Schulden mehr zu haben. Erst wenn Du schuldenfrei bist, hast Du die Grundvoraussetzung geschaffen, auch finanziell frei und unabhängig zu sein. Wenn Dein Einkommen nicht mehr durch Zinstilgungen oder sonstigen Verbindlichkeiten geschmälert wird, hast Du den wichtigsten Schritt getan, um langfristig Vermögen aufzubauen. Denn viele Menschen zahlen Zinsen und nur wenige Menschen leben von Zinsen. Wenn Du wirklich finanzielle Unabhängigkeit erlangen willst, musst Du zur zweiten Kategorie Mensch gehören.

Beim diesem Thema geht es den meisten Menschen darum, sich wegen Geld keine Sorgen mehr machen zu müssen. Also abgesichert zu sein. Das kann auch heißen, dass Du trotzdem noch für den Lebensunterhalt arbeiten musst. Du hast zwar so viel Geld, dass auch größere Anschaffungen bzw. Ausgaben möglich sind. Außerdem können auch größere unerwartete Ausgaben, z.B. bei Unfällen, abgefangen werden. Aber es ist nicht so viel, dass sich das Vermögen trotz Lebenshaltungskosten durch passives Einkommen hält oder sogar vermehrt. Das ist sozusagen die kleine finanzielle Unabhängigkeit. Aber eigentlich bist Du damit noch nicht wirklich unabhängig. Schließlich ist noch immer ein Großteil Deines Einkommens abhängig von der täglichen Arbeit. Du musst also Einkünfte gegen einen erheblichen Umfang an Lebenszeit eintauschen.

Der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit

Die eigentliche finanzielle Unabhängigkeit bedeutet, dass Du ausreichend passives Einkommen erzeugst und damit alle Kosten decken kannst. Und zwar durch Einnahmen, die Du beispielsweise mit Immobilien erzielst. Allerdings ist damit auch sehr viel organisatorischer Aufwand verbunden. Denn eine Immobilie muss verwaltet werden. Dazu gehört einerseits die Instandhaltung des Gebäudes, aller Anlagen wie z.B. Heizung, Frisch- und Abwasser, Stromversorgung. Ganz zu schweigen von der Reinigung und den unweigerlich anfallenden Handwerksarbeiten bzw. Reparaturen. Das kann zwar ein Hausmeisterservice übernehmen. Auch die Buchhaltung hinsichtlich der Mietzahlungen, Vermietung, steuerlichen Vorgänge kann einem Dienstleister übergeben werden. Doch Du musst dafür wiederum Geld zahlen und bist dennoch nicht befreit von Aufsichtstätigkeiten und immer wieder nötig werdenden Entscheidungen. Also bist Du damit immer noch nicht vollständig unabhängig und musst entsprechende Zeit investieren.

Noch besser gelangst Du nur durch die Anlage und das Investieren in Aktien zur finanziellen Unabhängigkeit. Denn das ist mit dem geringsten Aufwand verbunden, wenn Du über Know-how und einen Plan verfügst. Das sind die Grundvoraussetzungen um finanziell so gut aufgestellt zu sein, dass all Deine monatlichen Ausgaben und Kosten von Deinem passiven Einkünften überholt werden. Es heißt nicht umsonst: Das Geld für sich arbeiten zu lassen. Klar, auch das erfordert Zeit und Entscheidungen. Allerdings ist das relativ wenig Zeit – wenn Du über das nötige Know-How verfügst. Das brauchst Du ohnehin, um vernünftige und zielgerichtete Entscheidungen zu treffen.

Und die Entscheidung zur Investition in die Aktien dieses oder jenes Unternehmens hängt nur in geringem Maße von anderen Menschen ab. Und das ist ein kleines Ziel oder Zwischenschritt auf dem Weg, tatsächlich finanziell unabhängig zu werden. Auf der einen Seite ist natürlich auch für den Aufbau von entsprechendem Wissen Zeit notwendig, auf der anderen Seite ist ein Beginn bereits mit verhältnismäßig niedrigem Startkapital möglich.

Finanzplan

Du solltest immer eine klare Struktur in Deinen Finanzen haben. Egal, wie viel Geld, Einkommen, Vermögen oder monatlichen Ausgaben Du hast. Du musst schließlich wissen, wie Deine finanzielle Lage kurz- und langfristig aussieht. Ansonst kannst Du den Überblick verlieren und in eine finanzielle Schieflage geraten.

Dabei hilft ein Finanzplan. Das ist der erste Schritt, Deine Finanzen im Griff und einen Überblick zu haben. Damit kannst Du planen und schaffst die Grundlage, finanziell unabhängig zu werden. Investieren ist nur mit strategischem, planvollem Umgang mit Geld erfolgreich und nachhaltig möglich. Hohe Renditen sind kein Gewinn im Glücksspiel, sondern Früchte systematischer Investitionen.

Idealerweise sind in einem Finanzplan auch unerwartete Ausgaben und Sonderfälle berücksichtigt. Bei größeren Unternehmen wird beispielsweise für den Fall von Wechselkursschwankungen oder steigender Inflation vorgesorgt. Das können auch Faktoren bei größeren privaten Vermögen sein, wenn es um das Investieren in internationale Aktien und Dividenden geht.

Aber fang doch einfach ganz simpel an. Schreibe Dir auf, was Du monaltichen ausgibst. Und zwar für alles:

  • Versicherungen
  • Wohnen (Miete/Kredite)
  • Nebenkosten
  • Pkw und/oder öffentliche Verkehrsmittel
  • Lebensmittel
  • Hygieneartikel
  • Freizeitvergnügen (z.B. Eintritt für den Zoo oder das Zeitungs- oder Fernseh-Abo)
  • sonstige, einmalige Ausgaben außer der Reihe (z.B. Schuhe kaufen)
  • kurz: einfach Alles!

Und dann stellst Du den Ausgaben Dein Einkommen gegenüber. Dann hast Du schon den ersten Teil eines einfachen Finanzplans und Du wirst sofort sehen, dass Du bei Deinen Ausgaben Möglichkeit zur Optimierung hast.

Sparen

Sparen ist der zweite essenstielle Umsetzungspunkt zum Aufbau von finanziellen Unabhängigkeit. Der Finanzplan als Übersicht über Dein Vermögen, Einkommen und Deine Ausgaben hilft Dir, den Wert Deines Geldes besser einzuschätzen. Denn nur wenn Du es wertschätzt, ist auch kluges Investieren und das Erreichen Deiner finanziellen Ziele möglich. Wenn Du Deine Ausgaben Schwarz auf Weiß vor Augen hast, wird Dir schnell bewusst, dass es sicherlich Ausgaben gibt, die verringert oder ganz vermieden werden können. Und dadurch bekommst Du auf einmal mehr finanziellen Spielraum. Dieses gesparte Geld kannst Du beispielsweise nutzen, um Schulden schneller abzutragen.

Und Schulden sind der größte Feind der finanziellen Freiheit. Aber viele Menschen haben sich mittlerweile an Schulden gewöhnt und machen sogar sehenden Auges munter weiter Schulden. Beispielsweise indem Sie völlig überflüssige Konsumgüter von Ihrem Geld kaufen. Und das nur für das kurze Glück des Genusses. Sparen ist da nicht möglich. Und finanzielle Unabhängigkeit erst recht nicht.

Um es abschließend nochmals ganz deutlich zu betonen: Sparen bedeutet sich selbst zu bezahlen. Ohne eine nenneswerte Sparquote ist der Aufbau von Wohlstand nahezu ausgeschlossen.

Investieren

Wenn Du durch Sparsamkeit die ersten kleinen bescheidenen finanziellen Spielräume geschaffen hast, geht es an den nächsten Schritt auf dem Weg zur finanziellen Freiheit. Und das ist das Investieren. Wie bereits erwähnt gibt es mehrere Möglichkeiten. Du kannst für Dein Geld Immobilien kaufen. Dann befasst Du Dich in der Regel aber mit der Unterhaltung oder Instandhaltung des Gebäudes. Außerdem habst Du es Mietern zu tun, musst Nachmieter finden und vorhandene Mieter betreuen. Das Thema hatten wir ja schon.

Alternativ kannst Du auch Anlageprodukte über eine Bank kaufen. Das hat meist den Vorteil, dass Du Dich um nichts kümmern musst. Allerdings bekommst Du selten eine vernünftige Rendite. Denn die Bank nimmt Dein Geld und arbeitet damit. Sie garantiert Dir einen bestimmten Prozentsatz und alles was sie darüber hinaus mit Deinem Geld erwirtschaftet, behält sie für sich. Ganz abgesehen von den Gebühren für Beratung und Bearbeitung.

Mittlerweile kannst Sie über Online-Portale sogar Kredite an andere private Kreditnehmer vergeben bzw. sich daran beteiligen. Ziemlich populär bzw. von hohem Interesse sind auch Investments in Unternehmen in Form einer direkten Beteiligung. Das Thema Entrepreneurship ist im Fernsehen, Magazinen, Internet und Sozialen Medien immer mehr im Kommen. Es ist übertrieben, von Goldgräberstimmung zu sprechen. Dafür ist das Thema zu kompliziert. Außerdem ist es weniger abenteuerlich. Aber es ist in jedem Falle mit Unternehmertum, Ehrgeiz, Erfolgswille, Erfinder- und Macher-Mentalität und -Qualität verbunden.

Grundvoraussetzung: Sei bereit, zu investieren!

Und das ist etwas, was der Mehrheit der Deutschen noch etwas fehlt. Dementsprechend ist auch der Wille, tatsächlich Geld in Unternehmen oder gar Start-Ups zu stecken, eher begrenzt. Auch weil man von den entsprechenden Märkten Ahnung haben muss. Du solltest niemals Deine finanziellen Mittel in etwas stecken, womit Du Dich nicht auskennst. Und es sind nicht nur die Absatzmärkte, die Du kennen musst. Auch die Produkte bzw. Dienstleistungen solltest Du akkurat einschätzen können. Dnd das erfordert in der Regel ein hohes Maß an Einarbeitung. Selbst für Profis aus einer Branche, denn auch die müssen sich in jedes Unternehmen und seine Abläufe neu hineindenken. Das ist nicht einfach. Besonders für komplette Neueinsteiger.
Auch wenn es befremdlich klingen mag: Der Einstieg in den Börsenhandel ist dagegen einfacher. Nicht total simpel, aber längst nicht so schwer, wie landläufig immer noch behauptet.

Das direkte Investieren in Fonds oder Wertpapiere ist deswegen schon attraktiver. Machst Du das eigenverantwortlich über ein Depot bei Deiner Hausbank, zahl Du nur die Gebühren und sparst ggf. Ausgabeaufschläge. Onlinebroker können nochmals günstiger sein. Leider ist der Markt teilweise undurchsichtig und einige Broker können unter Umständen unfaire Konditionen oder Abwicklungsmechanismen haben. Da solltest Du sauber recherchieren und im Idealfall den Rat eines Profis einholen. Der kennt sich mit verschiedenen Investemtstrategien für unterschiedliche Marktsituaitonen aus und kennt mit Sicherheit auch den passenden Broker.

Finanzielle Unabhängigkeit mit Aktien

Wenn Du dann schon so weit bist, dass Du ein Depot bei einem unabhängigen Broker hast, solltest Du unbedingt Lernen, wie Du in Aktien investierst.
Auch hier kann Andrè Kostolany wieder eine Weisheit beisteuern: „Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten, und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.“

Doch der Markt hat sich in den letzten 10 – 15 Jahren deutlich verändert und das Ganze ist zumindest heutzutage nicht mehr Eins zu Eins umsetzbar. Du solltest schon wissen, in was für eine Aktie Du investierst. Es klingt nämlich einleuchtend, was Warren Buffett, ein anderer US-amerikanischer Bösen-Guru zu sagen hat: “Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist weil sie steigt.” und “Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.”

Daraus wird schnell ersichtlich: Nicht überhastet investieren sondern wissen, in was Du investierst. Neben der sogenannten Fundamentaldatenanalyse gibt es auch die technische Analyse. Diese basiert weniger auf den einzelnen Vorgängen und Geschäftsberichten eines Unternehmens, sondern vielmehr auf den Kursveränderungen der Vergangenheit (Verhalten von Käufern und Verkäufern).

Investiere Geld, das Du über hast

Du hast nun Dein Depot bei einem unabhängigen, zertifiziertem und von der Börsenaufsicht beaufsichtigten Broker. Dieses Depot hast Du mit einem Teil Deines Vermögens ausgestattet. Das sollte Vermögen sein, dass Du nicht kurzfristig brauchst, um irgendwelche anderen Investitionen zu tätigen. Das Geld sollte auch nicht für laufende Kosten nötig sein. Es sollte im Idealfall Geld sein, welches im Notfall entbehrlich ist. Wenn Du Geld wertschätzt, hast Du niemals Geld über. Aber Du weisst, was gemeint ist.

Das Ziel ist ja, mit der Zeit die absolute finanzielle Freiheit zu erlangen. Dazu benötigst Du ein ausreichend großes passives Einkommen. Und dafür ist einfach ein ausreichend großes Depot mit genügend Geld zum Arbeiten nötig. Und das in einem Umfang, der ausreichend Gewinne erzielt, um Ihnen finanzielle Unabhängigkeit zu ermöglichen.

Dabei ist das Risikomanagement eines der größten und wichtigsten Themen. Für Anfänger wie für Profis gleichermaßen. Je mehr Risiko Du eingehst, desto weniger Kapital ist pro Handel bzw. Order nötig. Aber durch solche riskanten Geschäfte verlierst Du Dein Vermögen eher, als dass Du es vermehrst. Auch hier kann eine Experte helfen, das Risiko begrenzen und vor allem die richtigen Techniken und Strategien vermitteln.

Und noch ein Tipp: Schaue nicht unbedingt auf Dividenden. Die sind nett, aber um damit finanziell komplett unabhängig zu sein, ist schon ein gewaltiges Depot nötig. Außerdem können sich Dividenden je nach Entwicklung der Bilanz des Unternehmens ändern. Das heißt also – Du ahnst es: Abhängigkeit!

Der erfolgreiche, nachhaltige Handel mit Aktien basiert auf Kenntnissen bzw. hoher Treffsicherheit von Prognosen der Kursentwicklung. Zusätzlich auf einem Schutz vor unvorhergesehenen Kursausbrüchen und einem soliden Handelsplan, an den Du Dich auch hältst.

Dadurch ist finanzielle Unabhängigkeit möglich.

Diese Dinge hindern Dich daran

Es gibt eine Reihe von Dingen und Gründen, die Dich daran hindern, Deine Finanzen in die eigene Hand zu nehmen. Selten werden wir schon in jungen Jahren auf den richtigen Umgang mit Geld bzw. finanziellen Sachverhalten vorbereitet. Die Menschen trauen sich immer noch nicht richtig, an der Börse zu investieren. Ganz einfach, weil immer noch Misstrauen und sogar Angst vorherrschen. Aber dass die Börse für Anfänger auch zu meistern ist, wissen wir und wir können es Dir beibringen.

Dabei ist es wichtig, dass Du nicht nur die harten Fakten und Mechanismen für den Börsenhandel kennenlernst. Du musst auch eine gewisse Persönlichkeitsentwicklung durchmachen. Das fängt bei der Grundeinstellung zu jedem einzelnem Euro in Deiner Tasche und auf Deinem Konto an. Du musst zu schätzen wissen, was ein Euro für einen Unterschied ausmachen kann. Sonst ist es nicht wahrscheinlich, dass Du Deine Mentalität so weit ändern kannst, um wirklich gute Preise bzw. Kurse für Wertpapiere an der Börse zu erkennen.

Also lieber zunächst eine gute Ausbildung, Rat und Betreuung eines Profis und dann das Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Werde Deine eigene Bank und machen Dich frei:

  • erst von Schulden
  • dann von Unwissenheit
  • anschließend oder gleichzeitig von unnötigen Ausgaben
  • außerdem von einer negativen Mentalität gegenüber Geld und Wohlstand
  • dann von der Angst vor der Börse

Das sind auch die Eckpunkte unserer Ausbildung an der staatlich anerkannten Investment Akademie. Hier lernst Du von erfolgreichen Profis. Nicht nur, wie Du Wertpapiere einschätzen, sondern auch, was Deine persönliche Haltung und Entwicklung angeht.

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